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7,5 cm Pak 40
Die 7,5 cm Panzerjägerkanone 40, oder auch 7,5 cm Panzerabwehrkanone 40, wurde ab 1939 entwickelt und ab 1942 an der Front eingesetzt.
Das mit einer Mündungsbremse ausgestattete Rohr hat eine Länge von 46 Kalibern und die Waffe einen Flachkeilverschluss mit mechanischer Abfeuerung. Der Verschluß arbeitet halbautomatisch, d.h. nach dem Schuß erfolgt das automatische Öffnen mit Auswurf der Patronenhülse, und beim Laden mit einer neuen Patrone schließt der Verschluß selbsttätig.
Die Achsen der Lafette sind mit Drehstabfedern ausgestattet. Die Federung wiederum wird beim Spreizen der Lafettenholme automatisch gesperrt. Das gesamte Geschütz wiegt 1,5 Tonnen.
In abgewandelte Form kam die Lafette auch bei der leichten Feldhaubitze 18/40 zum Einsatz.
Von der Ausführung in Räderlafette wurden ca. 20.000 Stück produziert. Als Zugmaschinen kamen leichte Zugkraftwagen 1t und mittlere Zugkraftwagen 3t zum Einsatz. Zusätzlich wurde die 7,5 cm Pak 40 in Selbstfahrlafetten verwendet, wie der Marder I, Marder II oder dem Sd.Kfz. 234/4.
Die folgende 7,5 cm Pak 40 trägt auf den Rädern Bandagen, welche durch ihre Perforationen besere Dämpfungseigenschaften hat. Somit wurde auch kriegswichtiges Material eingespart.
Die Radvariante mit sechs Speichen sieht man an der Panzerabwehrkanone 40 seltener.
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